Sängerin Karin Roth

Karl Müller

Pressemitteilung von Karin Roth

Mit Karl Müller habe ich einen väterlichen Freund verloren. Er war nicht einfach nur mein Patenonkel oder der Liedtexter. dem immer so wunderbare Zeilen einfielen, weil er die Natur so liebte. Unsere Familienhaben viele gemeinsame fröhliche Stunden verbracht, aber auch Schicksalsschläge, wie den frühen Tod seiner Tochter Bärbel oder den Tod meines Vaters Herbert Roth gemeinsam getragen. Karl Müller war meine Stüze und immer für mich da, wenn ich einen Rat brauchte oder ihn um einen neuen Text für einen Schlager bat. So entstanden meine Titel „Lass uns mit den Schwalben zieh’n“ oder „Tausend brücken“. Bis zu seiner Krankheit haben wir oft gemeinsame Arbeitstage verbracht, die meist in einem meiner Hausmannskost-Mittagessen gipfelten. Karl Müller mochte die einfache Thüringer Küche. Er war stets ein geduldiger Gesprächspartner und wusste fast immer einen Rat. Nie stellte er sich in den Vordergrund. Er war immer bescheiden, freundlich und höflich zu jedermann. So kennen ihn auch die Suhler. Seine Frendschaft mit meinem Vater Herbert Roth hat er nach dessen Tod mit mir weitergelebt.So habe ich es jedenfalls gespürt. Wenn ich zu Auftritten gefahren bin, hat er mir immer die besten Wünsche mitgegeben und vor allem Grüße an das Publikum. Diese habe ich immer gerne weitergegeben. Dafür hatte ich den letzten Titel, den er für meinem Vater Herbert Roth geschrieben hatte, im Repertoire. „Berge der Heimat“ wird deshalb für mich stets ein ganz besonderes Lied bleiben. Gerne denke ich an gemeinsame Auftritte in der bekannten MDR-Herbert-Roth-Fernseh-Gala „Es ist schön, ein Musikant zu sein“ oder in Magazin-Sendungen des Senders zurück. „Kaschi“ wird mir fehlen. er hat zu unserer Familie gehört.

Karin Roth, Sängerin.

Karl Müller
Karin und Karl